Radreise zu den Alla-Hopp-Plätzen in der PFALZ (August 2020)

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Auf dieser Seite findest du alle Infos zu unserer Vater-Sohn-Radreise zu einigen Alla-Hopp-Spielplätzen in der Pfalz. Durchgeführt im Corona-August 2020.

Intro - wie, was, wo?!

Unsere 5-tägige Radreise zu den Alla-Hopp-Begegnungsstätten in der Pfalz (um genau zu sein: Deidesheim, Edenkoben, Ilbesheim, Rülzheim, Speyer) absolvierten wir vom 05. - 09. August 2020. Die extrem hochsommerlichen Bedingungen sorgten für einige Belastungen im Bezug auf das Radfahren. Im Grunde waren die Etappen zwischen den einzelnen AH-Plätzen bzw. Nachtquartieren nur in den Morgenstunden oder ab dem späten Nachmittag machbar. Tagsüber - und somit dann, wenn wir auf den AH-Plätzen waren - wurde man förmlich gegrillt. Von 11 bis 16 Uhr war es an manchen Tagen fast unmöglich sich in der Sonne aufzuhalten, da es einfach nur brütend heiß war. Auf manchen Anlagen waren wir deshalb in der Mittagszeit die einzig anwesenden Besucher. Aber auch die Abend-Etappen nach 17 Uhr sorgten noch für regelmäßiges Schweißtreiben, da die Temperaturen auch dann nur knapp unter die 30 Grad-Marke fielen. Selbst nachts im Zelt war es hin und wieder zu heiß, um entspannt die Augen zu schließen und Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln.

Kurzum: unsere erste Vater-Sohn-Tour wird uns vor allem als Hitzeschlacht in Erinnerung bleiben :-)

(c) maximalplanet.com
(c) maximalplanet.com

Üblicher Tagesablauf

Aufgrund der Hitze liefen die Tage in der Regel nach folgendem Schema ab:

  • Aufwachen (7-8 Uhr), Frühstücken, Lager abbauen, Losfahren bis spätestens 10 Uhr
  • Unterwegs eine Verpflegungsstelle (Metzger, Bäcker, Supermarkt) auftun, um Kalorien für den tag zu bunkern
  • Je nach Entfernung bestenfalls nach 2 Stunden auf dem Rad (= 12 Uhr) den nächsten AH-Platz erreichen
  • Der Mittagshitze entgehen / ab 15 Uhr den AH-Platz erkunden und voll auskosten / Videos über den Platz drehen
  • 17 - 19 Uhr: Weiterfahren, um ein Nachtlager zu suchen. Auf dem Weg wieder Lebensmittel kaufen
  • 19 - 21 Uhr: Nachtlager finden & Zelt aufbauen / Essen / Feierabend genießen / Material pflegen & flicken

Streckenplanung / Etappen / Topographie / Tracking

Hauptaugenmerk bei der Etappen-Planung: Der "junge Mitfahrer" war zum Zeitpunkt der Reise noch nicht mal 5 Jahre alt. Er hatte zwar das Radeln schon im Blut und auch schon mehrere Tagestouren um 20 km Länge absolviert, aber Mehrtagestouren inkl. zusätzlichen Gepäcktaschen auf dem 16-Zoll Kinderrad fanden noch nie statt. Auch spontane Übernachtungen in der "Wildnis" und täglicher Weiterreise standen bisher noch nicht auf seinem Programm.

 

Aufgrund unseres Tour-Themas "Besuch der Alla-Hopp-Spielplätze in der Pfalz" waren die täglichen Anlaufpunkte "statisch" vorgegeben. Sie musste nur wie an der Perlenschnur miteinander verbunden werden. Von unserem Start- und Endpunkt in Lambsheim ergab sich somit ein Rundkurs mit folgenden Etappen:

  1. Lambsheim - Deidesheim (ca. 22 km)
  2. Deidesheim - Edenkoben (ca. 25 km)
  3. Edenkoben - Ilbesheim (ca. 18 km)
  4. Ilbesheim - Rülzheim (ca. 25 km)
  5. Rülzheim - Speyer (ca. 25 km)
  6. Speyer - Lambsheim (ca. 25 km)

Summe: ca. 140 geplante km an 5-6 Tagen. Die Gesamt-Topographie der Tour ist als "kindgerecht seicht" zu beschreiben, was ihre Planung und Durchführung überhaupt erst realistisch gemacht hat. Außerdem wurde die Tour fast vollständig auf existierenden Rad- und Feldwegen geplant. Wann immer möglich wurde auch in der Realität nochmal umgeplant, um aus dem motorisierten Straßenverkehr raus zu bleiben. Am Ende wurden es jedoch weit über 160 km, die wir in den 5 Tagen absolviert haben. Zusätzlich wurden die "Sonderfahrten" - z.B. Mittags mal schnell von einer AH-Anlage zum Bäcker und wieder zurück - nicht mit Komoot, sondern nur mit dem Fahrrad-Tacho, festgehalten.

 


Tag 1: Von Lambsheim nach Deidesheim (Nachtlager südl. von Ruppertsberg)

Klicke auf die nachfolgende Komoot-Karte, um die jeweilige Tagesetappe zu öffnen. Die Route, das Höhenprofil, die zugehörigen Fotos und vieles mehr ist im track enthalten.

Unser Alla-Hopp-Spielplatz-Check: DEIDESHEIM (August 2020)

HINWEIS ZU UNSEREN VIDEOS:

Es war nicht nur unser Ziel alle Alla-Hopp-Anlagen mit den Rad zu erreichen und dort ausgiebig zu spielen. Vielmehr nahmen wir jeden Platz gründlich unter die Lupe, testeten ihn auf seinen Abenteuer-Charakter, die vorhandenen Spielmöglichkeiten, die Ausstattung und vieles mehr. Die Ergebnisse unserer kritischen Tests haben wir in Videobeiträgen festgehalten. Schaut man sich die einzelnen Videos an, sind die unterschiedlichen Charaktere und Ausstattungen der Plätze sehr gut zu erkennen. Anhand der Videos könnt ihr entscheiden welcher Platz für Euch ein absolutes Highlight sein könnte und welcher weiter hinten auf der Besuchsliste aufgeführt werden kann.

Neben vielen objektiven Fakten zu den Plätzen fließen natürlich auch unsere persönlichen Vorlieben und Präferenzen in die Videos ein. Viel Spaß beim Anschauen :-)

Fotos Alla-Hopp-Anlage Deidesheim

Nachtlager Tag 1: In den Weinbergen bei Ruppertsberg ("Am Christuskreuz")

Nach dem Besuch der Alla-Hopp-Anlage in Deidesheim (Erlebnisse und Test im Video) rollten wir nachmittags noch ein paar Kilometer weiter nach Süden, um ein geeignetes Nachtlager zu finden und gleichzeitig die morgige Etappe nach Edenkoben um ein paar km zu verkürzen.

 

Das erste Nachtlager am idyllischen Christuskreuz in den Weinbergen (siehe nachfolgenden Komoot-Track). Eine tolle Stelle mit fest-installierten Picknickbänken und schön gemähter Wiese. Im Schatten INRIs bunkerten wir bei untergehender Sonne Kalorien für den nächsten Tag und schlugen guten Mutes unser Wurfzelt zwischen Weinberg und einer Hecke auf. Was folgte war eine wahnsinnig feuchtkalte Nacht im Zelt, in welcher der Papa kaum ein Auge zumachte. Außerdem zweifelte ich massiv an den mitgenommenen, sehr dünnen, Sommer-Schlafsäcken (Hüttenschlafsack). In leichter Panik, dass wir in den folgenden Nächten wieder vor frieren würden, stürmten wir an Tag 2 den Decathlon in Neustadt (Wstr.) - lag zum Glück auf der Strecke - und kauften eine weitere selbstaufblasende Isomatte und eine weiteren Schlafsack.

 

Rückblickend muss es jedoch die Platzwahl gewesen sein. Denn in allen Folgenächten schwitzten wir in unserem Zelt wie in der Sauna. Ich vermute, dass wir bei INRI einen Platz in einer leichten Mulde gewählt hatten, in welche Nachts die kühle und feuchte Luft der umliegenden Weinberge zusammenströmte und sich dort ansammelte!? Mal wieder ein Beweis dafür, dass man die Wahl des Nachtlagers nicht nur an der Idylle, sondern auch an der Topographie, ausrichten sollte :-)


Tag 2: Von Deidesheim (bzw. Nachtlager südl. Ruppertsberg) nach Edenkoben

Unser Alla-Hopp-Spielplatz-Check: EDENKOBEN (August 2020)

Nachtlager Tag 2: Südlich Edesheim - und es kommt mal wieder anders...

Wie schon am ersten Tag in Deidesheim verließen wir erneut am späten Nachmittag die Alla-Hopp-Anlage in Edenkoben, um noch ein kleines Stück weiter in Richtung Süden zu rollen und ein geeignetes Nachtlager zu finden. Außerdem mussten wir noch ein Supermarkt klarmachen, um Kalorien zu bunkern. Im Zentrum von Edesheim südlich von Edenkoben wurden wir fündig und belohnten uns mit Mampf. Direkt nach dem Verlassen des Supermarkt-Parkplatzes dann der Schock: ich verspürte ein komisches Fahrgefühl des Anhängers!? Wir hielten auf dem engen Gehweg der gut befahrenen Hauptstraße an und - Oh Schreck!!! - eine fingerlange Sicherheitsnadel steckte komplett versenkt im 16-Zoll-Reifen des Gepäckanhängers!

Es bliebmir nichts anderes übrig, ich musstesie rausziehen, um zu verhindern, dass sie den Schlauch bei jeder weiteren Umdrehung zigfach durchlöchert. Binnen 1 Sekunde wardie Luft raus - beim Reifen und auch bei mir. Denn unsere bislang entspannten Feierabendpläne waren nun komplett über den Haufen geworfen. Ein Nachtlager außerhalb der Zivilisation musste schleunigst gefunden werden, das Zelt musste aufgebaut werden, wir mussten Essen zu uns nehmen und als Bonus-Aufgabe noch den Schlauch flicken - alles bevor es dunkel wurde. Die Uhr tickte, oh Mann!

Es half alles nix - wir schoben die Räder bis ans südliche Ortsende von Edesheim, um die Felgen des Anhängers zu schonen. Nach dem letzten Haus beginnt der betonierte Feldweg, der schnurstracks nach Süden führt. Viel Zeit für romantische Lagersuche blieb nicht: Eine Feldlänge nach Süden, dann eine nach Osten heiß die Devise, um schleunigst in einer grasbewachsenen Weinbergsreihe Unterschlupf zu finden. Hier unbemerkt zu bleiben war gar nicht so einfach. Denn im August ist es lange hell und die emsigen Winzer sind mit ihren Traktoren bis fast in die Nacht in den Weinbergen unterwegs. Wir schlugen das Lager mitten in einem Weinberg auf und hofften, dass hier heute kein Winzer mehr arbeiten oder gar spritzen wollte. Ansonsten konnten wir nur auf seine Nachsicht hoffen.

 

Wir richteten das Zelt, nahmen ordentlich Kalorien zu uns und mit der Dämmerung legte ich den erschöpften Mini-Sprinter ins Zelt. Während Max ins Land der Radel-Träume abglitt machte ich mich im dunkeln daran mit Stirnlampe den Schaden zu begutachten. Gut, dass wir die Nadel rausgezogen haben und nicht weitergefahren sind. Sie hat den Schlauch schon bei den wenigen Umdrehungen oben und unten sauber durchstoßen. Nichts was sich nicht flicken ließ. Ich machte mich an die Late-Night-Aufgabe und trank mein mittlerweile brühwarmes Radler aus der Dose.

 

Prost :-)

 

Fotos im Komoot-Eintrag des Tages.


Tag 3: Von  Edenkoben nach Ilbesheim (bei Landau)

Unser Alla-Hopp-Spielplatz-Check: ILBESHEIM (August 2020)

Die heutige Etappe ging radlerisch  - wie alle anderen - bei hochsommerlichen Temperaturen sehr gut von der Kette. Der Alla-Hopp-Spielplatz in Ilbesheim liegt sehr idyllisch neben dem örtlichen Schulzentrum. Aufgrund der brütenden Mittagshitze hatten wir den Platz stellenweise ganz für uns allein. Kaum jemand traute sich zwischen 12 - 16 Uhr aus dem Haus, wenn er nicht musste. Dortiges Highlight war die Dirt-Bike-Strecke, die den Platz von den bisher gesehenen Anlagen abhebt. Zu unserer Freude trafen wir hier mit einer Studienkollegin von mir zusammen. Sie machte gerade ein Südpfalz-Wochenende in einem der Nachbardörfer und kam spontan mit den Kids für ein paar Stündchen vorbei.

Noch spät am Abend strahlte der Platz die Hitze des Tages aus und Maximilian durfte so lange spielen wie er wollte. Denn schon früh hatte ich mich entschieden heute nicht mehr auf der Suche nach einem Nachtlager weiterzufahren, sondern unter einem großen Baum direkt auf der weitläufigen Schul-Wiese das Zelt aufzuschlagen. So konnten wir uns noch kurz vor Torschluß im WC-Pavillon der Alla-Hopp-Anlage mit fließendem Wasser und einer Abkühlung versorgen.


Tag 4: Von  Ilbesheim bis Rülzheim - letztlich noch bis Westheim

Östlich von Herxheim brach die Komoot-App unverhofft ab und der Track musste neu gestartet werden.

Unser Alla-Hopp-Spielplatz-Check: RÜLZHEIM (August 2020)

Auch heute in Rülzheim war die Hitze so enorm, dass man eigentlich nur Spielgeräte in schattigen Arealen nutzen konnte. Auf den anderen wäre man ansonsten in kürzester Zeit regelrecht gegrillt worden. Tolles Alleinstellungsmerkmal dieser Anlage ist die sehr professionell angelegte Skate-Anlage, auf der die älteren Kids und Jugendlichen beachtliche Tricks mit ihren Rollern, BMX und Skateboards zum Besten gaben.

Zwischenzeitlich nutzten wir die Möglichkeit ins nahgelegene Stadtzentrum zu fahren, um uns im Döner-Imbiss die Bäuche vollzuschlagen.

Neben diesem Alla-Hopp-Platz befindet sich direkt benachbart ein Streichelzoo sowie das große Erlebnis-Schwimmbad. Auch die überregional bekannte Straußenfarm Mhou ist nicht weit entfernt.

 

Um ein Nachtlager zu finden und auch unserem nächsten Ziel Speyer noch am selben Tag ein wenig näher zu kommen, traten wir abends nochmal sehr fleißig in die Pedale: vorbei an der Bellheimer Brauerei durchfuhren wir das gleichnamige Dorf mit imposanter Kirche, ließen Germersheim komplett rechts liegen und machten es uns letztlich in Westheim auf einem eingezäunten Kinderspielplatz in einem Neubaugebiet gemütlich. Eine Familie, die spät nochmal mit ihrer kleinen Tochter zum Spielen vorbeikam, wurde neugierig und wir kamen ins Gespräch. Letztlich durften wir noch in ihrem nahegelegenen Garten mit dem Gartenschlauch duschen, um sauber und abgekühlt die Zeltplane hinter uns zu schließen. Vielen Dank an Euch :-)


Tag 5: Von Rülzheim (letztlich Westheim) nach Speyer

Da wir uns schon am Vorabend gute 15 km von Rülzheim in Richtung Speyer bewegt hatten und letztlich in Westheim Lager machten, waren es an diesem Vormittag nur noch knappe 17 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, der Alla-Hopp-Begegnungsstätte in Speyer. Es war ein wunderbarer aber bereits in den Morgenstunden sehr heißer Sommer-Sonntag. Als wir in Speyer einfuhren, läuteten die kapitalen Kirchenglocken zum Sonntags-Gottesdienst und hießen uns eindrucksvoll in der historischen Stadt willkommen. Der Alla-Hopp-Platz liegt nordöstlich des Stadtzentrums im Bereich der Sportanlagen. Nach ausgiebigem Spiel war es wieder die brutale Mittagshitze, die dafür sorgte, dass wir das Gelände fast durchgehend für uns allein hatten. Unsere handgewaschene Kleidung trocknete in kürzester Zeit.

Unser Alla-Hopp-Spielplatz-Check: SPEYER (August 2020)

Das große Finale - lieber heute als morgen!

Als gegen 15 Uhr in brütender Hitze ein Spiel der Speyerer A-Jugend gegen die von Waldhof Mannheim im Sportareal neben uns angepfiffen wurde, entschlossen wir uns kurzerhand es als "Fans" zu verfolgen und im Vereinsheim auf eine Pommes oder zumindest Eis & Fanta zu spekulieren.

Speyer gewann die Hitzeschlacht und auch um 17.30 Uhr war es noch brütend heiß. Ich war unentschlossen bezüglich eines Nachtlagers. Schließlich würde es das letzte dieser Tour sein, denn wir hatten alle Plätze auf unserer Liste bereits besucht. War es wirklich nötig auf halbem Weg nach Hause (Lambsheim) nochmal einen Schlafplatz zu suchen und das Zelt aufzuschlagen, nur um dann morgen alles wieder abzubauen und binnen ca. 2 Stunden zuhause zu sein?

 

Ich setzte alles auf eine Karte und sagte dem kleinen Sprinter, dass wir jetzt "noch ein bisschen radeln" würden. Gesagt, getan! Mit einem Wasserverbrauch von 2 Litern pro Kopf rollten wir der Abendsonne entgegen. Durch die gesamte Vorderpfalz - dem Gemüsegarten des Landes - ging es über Schifferstadt, Dannstadt und Maxdorf parallel zur A61 in Richtung Heimat.

 

Was für ein Pensum! Bereits gestern hatten wir deutlich mehr km gemacht, als ich es eigentlich für machbar gehalten hatte. Und heute nochmal zwei Etappen á 17 km (Westheim- Speyer) sowie 27 km (Speyer - heim) = in Summe 44 km - inkl. Gepäck. Respekt dem noch-4-jährigen, unkapputtbaren Kilometerfresser auf seiner ersten Radreise mit einem 16-Zoll 3-Gang-Rad!


Radreise-Fazit

Ja, es ist ein unbekanntes Wagnis mit einem knapp 5-jährigen eine mehrtägige Radreise mit dem Zelt zu machen ohne vorher zu wissen wo man in den kommenden Tagen schlafen wird. Nur die Etappen sind grob geplant - in bester Hoffnung, dass sie nicht zu anspruchsvoll gestaltet sein mögen (siehe letzter Tag: 44 km) .

Aber ist es nicht das was uns der Marlboro-Mann immer suggeriert hat? Geh´ raus und mach dein Ding! Oder bleib´ zuhause und schau´ die Wand an.

Wir haben uns für erstere Variante entschieden und es war super! Wie sich zeigen sollte war diese nur die erste von zwei Alla-Hopp-Touren im Jahr 2020. Die zweite folgte nämlich direkt im September zu den AH-Anlagen rechts des Rheins.

 

Wir kamen vollkommen ohne Stürze und (große) mechanische Pannen durch, hatten brutal heißes Wetter aber keine Gewitter und keinen Hagel. Alles blieb trocken und heil. Die Etappen waren flach gestaltet und wir sind jeden Tag vollkommen ohne Druck gestartet. Die Ziele waren vorgegeben und somit (zumindest für den Erwachsenen) absehbar.

 

Kurzum: Einen besseren Auftakt in die Welt der Radreisen kann es nicht geben! Der Globus ist groß und will entdeckt werden. Fangen wir doch einfach vor der eigenen Haustür an.

Klicke hier für die gesamte Alla-Hopp-Anlagen-Playlist:

Video: Packliste und Fahrrad-Setup für Radreise mit Kind


Unsere bisherigen Blogartikel zum Thema

Intro: Vater-Sohn-Radreise zu den Alla-Hopp-Spielplätzen in der Pfalz

2020 ist ein besonderes Jahr: Corona hat die Nation und die Welt fest im Griff. An einen "normalen" Urlaub ist nicht zu denken. Deshalb und auch, weil Junior seine Skills beim Radfahren seit dem Frühjahr massiv verbessert hat, habe ich mich entschieden folgenden Versuch zu wagen: eine mehrtägige Papa-Sohn-Radreise zu den sog. Alla-Hopp-Spielplätzen hier bei uns in der Pfalz ist geplant!

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Ein Beitrag von Matthias.

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