Reiseanekdoten #001: Der stärkste Kaffee - Luang Prabang, Laos, 2012

Bevor 2015 der Junior auf die Welt kam, bereisten wir einige Teile unseres Planeten relativ ausgiebig in mehreren Fernreisen. Meistens trieben wir uns in Südostasien herum. Aber auch nach Mittelamerika hat es uns ein Mal verschlagen. Seit 2009 erkundeten wir nacheinander Sri Lanka (2010), Malaysia & Singapur (2011), Laos & Thailand (2012), die Philippinen (2013) sowie Ost-Java samt Bali und Flores (2014). Ende 2014 standen dann noch Costa Rica und Panama auf dem Programm. Neben den ausführlichen Reiseberichten blieben natürlich auch zahlreiche Anekdoten. Diese möchten wir hier kurz wiedergeben.

Luang Prabang 2012: Ist das Kaffee oder Altöl?

Den abolut stärksten "Kaffee" unserer bisherigen Reisen bekamen wir 2012 an der Mekong-Promenade in Luang Prabang serviert. Wir waren gerade erst in Laos angekommen und dabei uns zu aklimatisieren. Was hilft da besser als ein Kaffee!

An einer kleinen Straßenbude direkt am Ufer des Mekong orderten wir das Heißgetränk, welches auch umgehend direkt vor unseren Augen auf einer kleinen outdoor-Theke gebraut wurde. Heißes Wasser wurde durch eine Art Socken, der die "Kaffeesubstanz" enthielt in eine übergroße Tasse geschüttet. Milch und Zucker gab es natürlich auch dazu. Dann die Überraschung: ich probierte ihn zunächst "schwarz" und hatte sogleich das Gefühl Altöl im Mund zu haben. So derb, stark und dickflüssig war das Gebräu. Die Fußnägel rollten sich nach oben. Milch und Zucker mussten rein!

Dann der Clou: sämtliche Milch, die ich in großen Mengen hinzugab, vermochte den Sud kein Bisschen heller zu färben. Nix da! Die Brühe blieb rabenschwarz, als wäre nie ein Tropfen Milch hinzugekommen. Milch und Zucker wurden wie in einem schwarzen Loch absorbiert. Oberhammer: Durch die Dickflüssigkeit des Heißgetränks färbten sich sogar die Zähne schwarz, als hätte man Unmengen Lakritze gegessen. Da Magen und Darm von der langen Anreise ohnehin noch "empfindlich" waren, ließ ich die Brühe lieber stehen.. Hätte ich sie heimlich hinter eine Hecke geleert, wäre ich wahrscheinlich wegen Umweltverschmutzung angeklagt worden :-)

Leider haben wir die Kaffe-Aktion nicht fotografisch Foto festgehalten. Dafür aber die in Alkohol eingelegten Schlangen und Skorpione, die man auf dem Markt in Laung Prabang auf der Straße kaufen kann. Da diese possierlichen Tierchen jedoch nicht auf unserer Wunschliste standen, haben wir nur ein Wenig mit der Marktfrau geplaudert.

 

Ein Beitrag von Matthias.

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