Zu viel Tamtam um nichts - Machen Eltern heutzutage wirklich zu viel Aufsehen um das Thema Kinderhaben und Erziehung?

Man hört immer wieder, dass die heutigen Eltern nicht entspannt seien, sich zu viele Gedanken über das Thema Erziehung machen würden, ständig überfordert seien und Probleme sähen, wo es eigentlich keine gibt. Ist das wirklich so? Nehmen wir aktuellen Eltern vieles zu ernst und übertreiben es mit dem Wunsch nach Perfektion beim Kinderhaben und deren Erziehung?

Warum es zwischen den Generationen aber auch unter Eltern immer wieder zu Diskussionen kommt

Früher war alles besser. Natürlich auch die Eltern. Oh ja, die Eltern von damals! Die waren alle locker und gleichzeitig bodenständig, haben sich nie beschwert und alles mit Links gemacht. Selbstverständlich haben sie mit dieser Einstellung eine Generation überglücklicher Kinder hervorgebracht. Aber ist das wirklich so? Die These auf dem Prüfstand:

Zu lange her: "Ich kann mich nicht mehr daran erinnern!"

Baby auf dem Arm in den Schlaf schaukeln

Jedes Mal wenn ich meiner Mutter über aktuelle Probleme mit dem Junior berichtete, war sie verwundert und voller Unverständnis. Es kamen meist Aussagen wie: „Waaas? Echt? Ich kann mich nicht dran erinnern, dass wir mit dir oder deinem Bruder ein solches Problem hatten!“ Laut meiner Mutter waren mein Bruder und ich immer brav, haben nie geweint und immer gut geschlafen. Den Begriff „Wachstumsschub“ kannte meine Mutter nicht. Dass sie nicht noch behauptete, dass mein Bruder und ich uns auch selbst gewickelt und ins Bett gebracht haben, war gerade alles. Einmal erzählte ich ihr, dass ich den kleinen momentan nur durch Schaukeln auf dem Arm in den Schlaf bekomme. Ihre Antwort: „Wirklich? Das ist nicht gut! Du gewöhnst ihn daran und dann wird alles nur noch schlimmer! Er muss schließlich lernen selbst einzuschlafen. Ich weiß leider nicht, was ich dir raten soll, bei dir und deinem Bruder hatten wir solche Probleme nie!“Da mischte sich mein Vater ein: „Hahaha, wie bitte? Wir hatten damals nie solche Probleme? Von wegen! Ich kann mich noch gut dran erinnern, als ich die kleine Marta jeden Abend in der Schaukeln in den Schlaf schaukeln musste, weil nichts anderes half. Kaum war sie eingeschlafen und ich versuchte sie ins Bett zu verlegen, gingen die Augen wieder auf und das Geschrei brach los. Also habe ich weiter geschaukelt. Und dann wieder versucht sie ins Bett zu legen. Und wieder gab es Geschrei. Also wieder Schaukeln. Poah, das war anstrengend! Denn anstatt mich vor der Nachschicht auszuruhen, kniete ich Wochenlang jeden Abend vor der Schaukel und schaukelte, schaukelte, schaukelte…“„Ja, stimmt, jetzt erinnere ich mich auch wieder!“, sagte meine Mutter. „Aber ansonsten haben die Kinder immer gut geschlafen!“, wollte sie das Thema zügig beenden.„Wirklich!?“ – mein Vater war jetzt voll in seine Erinnerungen eingestiegen. „Kannst du dich nicht mehr dran erinnern, dass dein Sohn eine Phase hatte, in welcher er jede Nacht um 2 Uhr aufgewacht ist und wie am Spieß geschrien hat? Und wir konnten ihn nur schwer wieder beruhigen. Das ging nicht nur Tage und Wochen, sondern einige Monate so. Wir waren damals mit den Kräften und Nerven am Ende! Er wendete sich zu mir „Wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, war deine Mutter bereits so platt, dass sie am Esstisch während des Gesprächs immer wieder eingenickt ist. Und heute erzählt sie dir, dass es nie Probleme gab!“

Menschlicher Schutzmechanismus: Das Negative wird verdrängt

menschlicher Schutzmechanismus, der die schlechten Erfahrungen im Gedächtnis verdrängt

Es scheint ein menschlicher Schutzmechanismus zu sein, der die schlechten Erfahrungen im Gedächtnis ganz weit hinten verstaut und durch positive Eindrücke überdeckt. Um die schlechten Momente zu vergessen braucht man keine 20 Jahre. Die Erinnerungen verblassen viel schneller. Vielleicht auch, weil Probleme „von gestern“ wie an einem Fließband durch Probleme „von heute“ abgelöst werden? Und außerdem gibt es ja tatsächlich – und zum Glück! - so viele schöne Erlebnisse, dass auch diese kräftig dabei mithelfen die weniger schönen nach hinten zu verdrängen.Vielleicht kommt es deshalb nach ausreichender Zeit zu einer rosaroten Erinnerungs-Brille, die nur noch Aussagen wie „Ach war das eine schöne Zeit!!“ durch ihren Filter dringen läßt? Und deswegen fühlen sich die Jungen sich ihren aktuellen Problemen rund um Kind und Erziehung von den Älteren unverstanden, weil diese ihre Probleme als übertrieben abtun.

Rückblick: "Ich weiß selbst nicht, wie ich es geschafft habe!"

Es gibt noch weitere Gründe, warum der Eindruck entsteht, dass die ältere Generation viel besser mit dem Eltern-Sein umgegangen ist. Meine Schwiegermutter (stolze Mutter von 3), hat das einmal gut erklärt. Ich sagte ihr dass ich sie wirklich bewundere und nicht weiß, wie sie das mit den drei Kindern gepackt hat. Sie wurde nachdenklich. „Eigentlich weiß ich selber nicht, wie ich es gepackt habe. Wahrscheinlich nur, weil ich es musste. Es war aber alles andere als einfach. Zum Glück gab es zwischen den Kindern jeweils vier Jahre Abstand. Als das zweite kam, war das erste immerhin schon sauber und einigermaßen selbstständig. Als das dritte kam, war das erste bereits in der Schule. In all den Jahren habe ich den ganzen Tag nichts anderes gemacht als Putzen, Kochen und mich um die Kinder kümmern. Ich hatte absolut keine Zeit für mich selbst. Und ich war dauernd erschöpft. Damals hat man sich aber nicht beschwert. Kindererziehung und Haushalt waren Frauensache und fertig. Keine Frau hätte freiwillig zugegeben, dass sie überfordert ist. Man hat von ihr erwartet, dass sie die Aufgaben erfüllt, und zwar ohne zu jammern. Auch von meinem eigenen Mann konnte ich nicht immer Verständnis erwarten. Er kam nach der Arbeit nach Hause, ich war fix und fertig, und er hat gefragt, warum das Spielzeug der Kinder noch herumliegt und wieso die Küche noch nicht sauber ist. Als ob ich den ganzen Tag nichts zu tun gehabt hätte! Das war unglaublich frustrierend. Heute nehmen sich die Frauen das Recht, darüber zu sprechen, und das ist gut so! Denn auch bereits ein einziges Kind ist eine Aufgabe! Vor allem wenn es ein aktiver Racker ist!“

Engel oder Bengel?!

Wie Eltern drauf sind und ihr Elternsein empfinden, hängt hauptsächlich vom Kind ab. Denn Kinder sind unterschiedlich! Das kann man nicht oft genug wiederholen. Genauso wie Erwachsene haben sie ihre eigene Persönlichkeiten und eigenes Temperament. Dass es so bei Kindern im Schulalter ist, stellt niemand in Frage. Während das eine brav zuhört und dem Unterricht folgt, hat das andere Schwierigkeiten fünf Minuten still zu sitzen. Das eine spielt gerne ruhig und alleine, das nächste ist ein kleiner Anführer, der am liebsten die anderen Kinder herumkommandiert und wild herumtobt. Und so weiter und sofort. Das kennt jeder. Aber diese Unterschiede entwickeln sich nicht erst in der Schule und auch nicht erst im Kleinkindalter. Schon bei Säuglingen lassen sich deutliche Unterschiede feststellen. Vorausgesetzt man hat viel mit unterschiedlichen Säuglingen zu tun. Wenn nicht, gibt man anderen Eltern gerne Tipps und „geniale“ Erziehungsrezepte. Und das mit der sturen Überzeugung, dass wenn etwas beim eigenen Kind funktioniert, dann es auch bei anderen funktionieren muss. So einfach ist es aber nicht. Egal um was es geht - Schlafen, Essen, Spielen, Wachstumsschübe, Koliken usw. - es gibt keine universellen Lösungen. Weil eben jedes Kind ein Individuum ist. Es ist so wie es ist, und nicht anders! Und wie es ist, hat mit den elterlichen Erziehungs-Fähigkeiten nur in sehr bedingtem Maße etwas zu tun. Es wundert mich immer wieder, dass nur wenige Leute diese einfache Tatsache begreifen. Diejenigen, die das Glück haben, ein pflegeleichtes, ruhiges Kind zu haben, schreiben sich das auch gerne als eigenen Verdienst zu. Seht mal, wie einfach das ist! Mein Kind ist immer brav und macht nie Probleme, also bin ich ein perfekter Elternteil eines perfekten Kindes! Dass andere Eltern oft viel mehr Aufwand und Nerven in die Erziehung stecken müssen, und trotzdem nicht mal ein halb so braves Kind als Resultat dieser Bemühungen vorzeigen können, erschließt sich den Glückspilzen nicht. Deswegen machen die ersten viel Tamtam um das Thema Erziehung. Und die Anderen rollen die Augen und meinen, die Ersten übertreiben.

Entspannte Eltern = Entspannte Kinder!?

Kind als Spiegelbild der Eltern?

Ich habe eine Arbeitskollegin, die zwei regelrechte Engelchen hat. Pflegeleicht und stets zufrieden. Schon immer. Beide Jungs haben im Alter von nicht mal zwei Monaten (!) friedlich durchgeschlafen, gute 7-8 Stunden am Stück. Im eigenen Bettchen. Einfach so, ohne elterliches Zutun. Kein Stillen nachts, keine Koliken, kein Geschrei. Es ist auch kein Wunder, dass die Kollegin immer gut gelaunt war und morgens aussah als ob sie gerade aus dem Urlaub zurückkäme. Währenddessen hatte ich Augenringe wie ein Boxer nach schwerem Kampf, weil die Nacht mit dem Junior mal wieder „unruhig“ war. Klar, sie wusste schon, wie viel Glück sie mit ihren Jungs hatte und konnte auch theoretisch verstehen, was ich mitmache. Aber sie konnte (musste!) es nicht praktisch nachempfinden. Denn wie es sich tatsächlich anfühlt über Wochen und Monate so gut wie kein Schlaf zu bekommen, weiß man nur, wenn man es am eigenen Leib erfahren hat.

 

Deswegen lasse ich gerne zu, dass sich andere Mamis (oder Vatis) an meiner Schulter ausweinen, anstatt ihre Probleme zu bagatellisieren. Weil ich nicht in deren Haut stecke, schreibe ich mir nicht das Recht zu beurteilen zu dürfen, ob es wirklich so schlimm ist oder nicht. Und auch genau deshalb bin ich kein Fan von pauschalen Aussagen wie, „dass die Eltern von heute nichts mehr aushalten“ oder ähnlich. Der Einzelfall bedingt die Situation und ihre Einschätzung.Die erwähnte Kollegin aus dem Absatz oben, hatte mal zu mir gesagt: „Manche Eltern tun mir leid, aber ganz ehrlich: Viele Probleme sind selbst gemacht! Wie sich das Kind verhält ist schließlich ein Spiegelbild vom Verhalten der Eltern. Wenn man selbst entspannt ist, dann sind die Kinder auch entspannt!“.

 

Was für ein Schwachsinn! Eigentlich ist es eher andersrum. Sie nimmt sich jedoch das Recht diese Meinung zu äußern, weil Sie ja selber zwei Kinder hat bei denen alles perfekt funktionier. Also muss sie wissen von was sie redet. So zumindest ihre Logik-Welt.

 

Ich habe eine Bekannte, die meiner Kollegin bei solchen Aussagen ganz sicher ungebremst an die Gurgel gehen würde. Diese hat nämlich ein recht anstrengendes Zusammenleben mit ihrem Sohn. Er hatte schon immer einen starken Willen und ein ausgeprägtes Temperament. Als er in die Trotzphase kam, wurde es richtig haarig. Er hatte immer häufiger Wutanfälle. Und diese Anfälle wurden immer ausgeprägter. Er trat und schlug um sich und fing sogar an in seiner Raserei mit dem Kopf gegen den Boden, die Türen oder Wände zu schlagen. Mit voller Wucht! Die Eltern suchten Hilfe und ließen sich von Fachleuten beraten. Erfolglos. Egal was sie taten, oder nicht taten – nichts half. Ach ja: sie selber sind vom Temperament her ganz normale „entspannte“ Persönlichkeiten. In dieser schwierigen Zeit waren sie jedoch nah einem Nervenzusammenbruch. Sie konnten nicht verstehen (niemand konnte das!) warum sich ihr Sohn so verhielt und wussten weder ein noch aus. Jeder Tag war Stress pur und kostete die Eltern viele Nerven und brachte dem Nachwuchs neue Kratzer und Beulen ein.Wäre meine Kollegin den beiden in dieser Phase mit ihren Ratschlägen nach dem Motto „Wie sich dein Kind verhält ist der Spiegel deines Verhaltens“ zu nahe gekommen, hätten sie ganz sicher auch damit begonnen den Kopf (oder IHREN Kopf!?) gegen den Boden zu schlagen. Zum Glück nahm auch diese Leidenszeit irgendwann ab und ging zu Ende. Aber was die Beiden durchgemacht haben, wünsche ich niemandem.

Die Anzahl der Kinder und das eigene Alter machen den Unterschied

Dass sich mittlerweile in den meisten Familien alles um das Thema Kind und Erziehung dreht, hängt wohl teilweise auch damit zusammen, dass es heutzutage oft bei nur einem oder zwei Kindern bleibt. Zusätzlich bekommt unsere Generation die Kinder deutlich später als unsere Elterngeneration dies tat. Die meisten haben sich bewusst für das Kind entschieden und sich gedanklich gut darauf vorbereitet. Sie können und WOLLEN sich auf das Kind konzentrieren und den bestmöglichen Job bei der Erziehung abliefern. Und natürlich dem Kind viel Aufmerksamkeit schenken. Eine Freundin von mir hat ihr erstes Kind mit 19 bekommen und das nächste erst 10 Jahre später. Ihr ist bewusst, wie sehr sich ihre Einstellung und auch sie selbst in dieser Dekade verändert haben: „Das erste war ein „Unfall“. Wir wollten zwar irgendwann Eltern werden, aber nicht unbedingt so früh. Trotzdem war das Muttersein für mich damals viel leichter, als 10 Jahre später beim zweiten. Ich war jung und ahnungslos. Ich habe mir nicht so viele Gedanken gemacht. Gerade weil ich auch viele andere Probleme hatte – ich war gerade erst mit der Schule fertig geworden und wusste nicht wie es weitergehen soll. Und wir waren auf der Suche nach einer eigenen Wohnung, weil wir bis dahin noch bei meinen Eltern lebten“. Und 10 Jahre später? „Einerseits habe ich festgestellt, dass ich körperlich nicht mehr so fit bin und das Tragen, Heben, Stillen und co. mich viel mehr beansprucht als beim ersten Kind. Vor allem aber hat sich meine Einstellung geändert. Ich bin schlichtweg erfahrener und reifer als damals und mache mir viel mehr Gedanken. Ich bin weitsichtiger geworden und will heute schon die Weichen richtig stellen, verstehst du was ich meine?“

Ja, ich verstehe. Ich bin mit meinen 35 zwar nicht alt, aber erfahren genug um zu wissen, worauf es im Leben ankommt. Meine Wertehierarchie steht fest. Die möchte ich der nächsten Generation weitergeben. Ich weiß, wo im Leben Gefahren lauern und wo es Chancen gibt. Deswegen will ich die Entwicklung meines Kindes aktiv unterstützen, Reize setzen, mitgestalten. Und gleichzeitig so viel Liebe geben, wie es nur geht. Nie wieder wird ein Mensch so viel Aufmerksamkeit und bedingungslose Liebe erhalten, wie als Kind von seinen Eltern.Klar, wenn man 3 oder 4 Kinder hat, ist das mit der Liebe und Aufmerksamkeit für den einzelnen deutlich schwieriger.

 

„Im Nachhinein denke ich, dass ich das eine oder andere hätte besser machen können. Aber damals kam ich gar nicht dazu, darüber zu reflektieren und zu überlegen ob ich alles richtig mache oder nicht.“, sagte meine Schwiegermutter einmal zu mir. „Ich hatte dafür einfach gar keine Zeit, weil ich rund um die Uhr mit den dreien beschäftigt war. Ich würde nicht sagen, dass ich eines von ihnen vernachlässigt hätte, aber dennoch hatte jedes einzelne Kind weniger von mir, als wenn ich nur ein einzelnes gehabt hätte. Schließlich musste ich meine Aufmerksamkeit auf drei verteilen. Deshalb stimme ich auch nicht zu, wenn es heißt, dass Eltern heutzutage zu viel Tamtam machen. Ich hätte selbst auch viel Tamtam mit dem einzelnen gemacht, wenn ich Zeit dafür gehabt hätte. Denn Tamtam machen ist richtig – dafür sind Eltern da! Und davon was und wie sie es machen, oder auch nicht machen, hängt es ab, wie die Kinder ins Leben starten!

 

Genau dieser Meinung bin ich auch. Wir sind nicht Eltern geworden, um das Kind in unserem Leben einfach so „mitlaufen“ zu lassen. Ja, wir geben es gerne zu: bei uns dreht sich - wenn nicht alles - dann auf jeden Fall vieles um unseren Sohn. Und das ist gut so und auch durchaus gewollt. Und ja, wir sind oft erschöpft und genervt. Und auch das ist gut so. Denn wir sind keine Maschinen sondern Menschen, die den besten und schwierigsten Job der Welt haben – Eltern sein. Und vielleicht machen wir manchmal tatsächlich (ein wenig zu) viel „Tamtam“. Aber auf keinen Fall „um nichts“.


Und was meint Ihr zu diesem Thema?

Ich bin gespannt auf Eure Meinung zu diesem Thema! Liege ich total falsch mit meiner Einstellung? Habt ihr ähnliches in Familie und Freundeskreis erlebt?

Nutzt einfach die Kommentarfunktion unten, um in das Thema einzusteigen!

 

Ein Beitrag von Marta.

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Kommentare: 2
  • #1

    Monika (Dienstag, 21 März 2017 12:01)

    Liebe Marta,

    ich kann Deine Einstellung absolut nachvollziehen. "Das Verhalten der Kinder ist das Spiegelbild zum Verhalten der Eltern" - völlig unsinnig. Als Mutter von drei Kindern habe ich mir oft anhören müssen, dass es doch nicht so schlimm sein könne, wenn das Kind nicht durchschläft. Aber doch, mit der Zeit geht das auf die Substanz. Vielleicht ändert sich das bei Deiner Kollegin dann wenn die Kinder in das Teenager-Alter kommen und andere Dinge im Fokus liegen.

    Liebe Grüße,
    Monika

  • #2

    Marta von maximalplanet.com (Dienstag, 21 März 2017 20:04)

    Liebe Monika,

    schön, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin und sogar Zustimmung von einer dreifach-Mutti bekomme :-)
    Bis zum Teenie-Alter ist sowohl bei den Kids meiner Kollegin als auch bei unserem Junior noch viel Zeit... somit kann sich noch einiges zum guten oder weniger guten ändern. Wir sind gespannt!

    Liebe Grüße,
    Marta